Und schon sind sie vorüber – unsere Ferien im sonnig warmen Safaga. Zwei Wochen Tauchen und Erholung sind so schnell vorbei wie sie begonnen haben. Nichts desto trotzt können wir auf schöne Erinnerungen und Erlebnisse zurück schauen. Mit braunen Gesichtern geht’s jetzt darum, die knapp 650 Fotos zu sortieren. Aber nun zum eigentlichen Reisebericht:

carte-safagaLotus Bay – so hiess das ****Stern Hotel in dem wir uns eingebunkert haben. Das Hotel liegt ungefair 3 Kilometer vom Stadtzentrum von Safaga in nördlicher Richtung entfernt direkt an einem Sandstrand, an dem noch weitere Hotels angesiedelt sind. Eingebetet in einer grünen Oase aus Palmen, Sträuchern, Büschen und unzähligen Wegen findet man die „Bungalows“ mit ihren Zimmern. Es zeug jedoch ein wenig von Glück, wenn man zu Beginn seiner Ferien das richtige Bungalow auf abhieb findet. Denn wirklich ein Konzept in der Wegweisung gibt’s da nicht. Ebenfalls konzeptlos ist der Wasserdruck in den Badezimmern. Man konnte von Glück reden, wenn der Brausekopf ein wenig Wasser für die alltägliche Dusche spendete.Ebenfalls zeugt es von einem Volltreffer, wenn in der Rezeption jemand das Telefon abnimmt. Ist dies nicht der Fall, so steht der Irrweg durch die unzähligen verschlungenen

Wege zum Hauptgebäude an. Dort befindet sich auch der Speisesaal des Hotels. Diesen sollte man/frau nach unsere Empfehlung jedoch nicht zwischen 19.00 und 19.30 Uhr betreten. Dann wird das Buffet von einer Fresskultur heimgesucht, die ihres Gleichen sucht. Eigentlich erstaunlich! Denn das was in den ersten 1,5 Wochen unseres Urlaubs da auf den Tellern landet ist einfach nur ungeniessbar. Die Folge: Beschwerden die man/frau eigentlich auf einem mit Wasser gefüllten Behälter im Badezimmer vorübergehend los werden kann. An dieser Stelle mache man den Link zum Abschnitt „Wasserdruck im Badezimmer“. Antinal und Buscopan heissen die Wunderwaffen, die gegen Durchfall und Magenkrämpfe ansatzweise geholfen haben. Diese Medikamente sind in der Apotheke vor dem Hotel für einen moderaten Preis von ca. 16 Pfund erhältlich. Hier ist es jedoch ratsam viel Anreisezeit einzuplanen. Denn auf dem Weg dorthin warten diverse Souvenir-Shops auf Kunden. Um jedoch nicht nur negative Schlagzeilen über das „alt“-bewerte Lotus Bay in die Welt zu setzten seien an dieser Stelle die Preise der Getränke zu erwähnen. Diese haben für 2 Wochen mit 61 Euro eher günstig zu Buche geschlagen. Trotzdem! Unser Fazit zum ****Stern-Hotel „Lotus Bay“ in Safaga: Nie mehr!!

Nun zum Tauchen. Klein, einfach und persönlich – so das Urteil über die zwei Wochen Tauchen bei „Toms Diver House“. Durch den Chef selber sind wir vor dem Hotel zum vereinbarten Termin pünktlich abgeholt worden. Ebenso reibungslos lief das Einchecken. Nicht mal eine halbe Stunde hat alles gedauert. Jeder bekam seine Box für sein Material und ein Handtuch, das bis zum Auschecken gratis genutzt werden konnte. Mit viel Vorfreude ging es dann am nächsten Tag los! Pünktlich um 8.45 Uhr sind wir sowie andere Gäste von einem Shuttle-Bus im Hotel abgeholt worden. Dieser führte uns auf direktem Weg zum Hafen in Safaga, wo auch schon das Tauchboot und die Crew auf uns warteten. Tom nahm uns freundlich in Empfang und machte uns mit den Gegebenheiten an Bord vertraut. Alles lief reibungslos und vor allem ganz gemütlich ab.

Ab dem ersten Tauchgang war individuelles Tauchen angesagt. Dies änderte sich auch bis zu unserer Abreise nicht mehr. Nach dem ersten Tauchgang servierte uns die Bootscrew ein Mittagessen. Dieses war im Vergleich zum dem was man im Hotel serviert bekam ein Galadinner. Wohl gesättigt legten wir uns dann für 1 bis 2 Stunden aufs Ohr. Andere nützten hingegen die Mittagspause um zu Schnorcheln oder zum Arschbomben-Contest. Das zweistöckige Tauchboot bot sich förmlich für einen solchen Wettbewerb an.
Dann so gegen 13.30 Uhr erwachte Tom aus seinem gewerkschaftlich verordneten Mittagsschlaf und blies zum zweiten Briefing. Auch hier war frei nach dem Motto „geht mir
aus den Augen“ individuelles Tauchen angesagt. Kurz nach 16.00 Uhr machte das Tauchboot dann im Hafen von Safaga wieder an.
Mit einem Lachen auf den Lippen und einem kleinen Sonnenbrand auf den Schultern ging es auf direktem Weg ins Diver House – einer „Inn-Beiz“ neben der Basis von Toms Diver
House. Lukas, der Hauskater der eigentlich eine Sie ist, begrüsste jeden Einzelnen mit einer kurzen Schmauseinlage und einem müden „Miau“. Die Getränkekarte des „Diver House“ präsentierte sich sehr umfangreich und alkoholhaltig. Letzteres sei auch der Grund, warum die Bar in Safaga auch so populär ist. Nach einer Stund gemütlichem Zusammensein und dem einten und/oder anderen Deko-Drink brachte der Shuttel uns dann zurück ins Hotel.

Gerne möchten wir uns an dieser Stelle für den angenehmen und entspannten Tauchurlaub bei Mimi und Tom bedanken. Ihr macht euere Sache wirklich gut!!

Toms Diver House, Safaga
Tauchfotos von Remi