PB070059Seit dem letzten Bericht ist schon wieder einiges passiert. Remi hat am Om Beach was falsches gegessen, so dass es überall raus kam und... naja.. keine Details an dieser Stelle. Anna blieb auch nicht so ganz vom Durchfall verschont. Doch was nicht tötet härtet ab. Und mittlerweilen haben wir schon eine ganz gute Resistenz gegen das hisige Essen entwickelt. So... nun aber wieder zum wesentlichen. Von Gokarna ging es mit dem Zug innert 12 Stunden weiter Richtung Süden nach Kochi. Dort machten wir einen Zwischenstopp und erholten uns mal von den Strapazen der letzten Tagen. Kaum dort angekommen liefen uns auch schon Nicki und Magnus, ein super sympatisches Pärchen das wir in Goa kennen gelernt haben, über den Weg. Mit ihnen zogen wir dann auch den Rest vom Tag durch die Gassen von Kochi.

Am nächsten Tag ging es dann gleich weiter nach Allapuzha, dem Ausgangspunkt für Hausbootausflüge in die Backwaters. Dort haben wir uns nämlich zu viert (Nicki, Magnus, Anna und Remi) ein solches Hausboot inkl. Crew, Koch und Kapitän, gemietet. Um 12.00 Uhr gings dann auch schon los. Das Boot legte ab Richtung Osten, hinein in die rund 150 km langen Kanäle der Backwaters. Und was wir da zu sehen bekamen war einfach einzigartig. Unentliche grosse und kleine Kanäle verzweigten sich immer wieder zu Neuen und bildeten zwischen Kokospalmen gesäumten Ufern ein Netz aus Wasserstrassen. Diese Wasserstrassen bildeten hinter der nächsten Abzweigung dann wieder ein See, bei dem man kaum das andere Ufer erblicken konnte. Einfach wahnsinn. An der Ufern gingen Einheimische ihren täglichen Arbeiten wie Wäsche waschen, Putzen, Handeln etc. nach. Und wir hatten das Privileg, dass Ganze vom Sonnendeck unseres Bootes aus mitzuverfolgen. Nach zwei wirklich eindrucksvollen Tagen legten wir dann wieder am Steg von Allapuzha an.

Von dort ging es zwei Stunden später mit dem Bus weiter Richtung Varkala, einem kleinen Städtchen ca. 127km weiter südlich. Dort soll es angeblich die grössten Wellen von Indien geben. Ein muss für Remi. Der hat nämlich gefallen am Surfen (Vidoe) gefunden. Doch als wir da angekommen sind musste Remi schnell feststellen, dass die Wellen so hoch sind, dass es fast unmöglich war, da zu surfen. Also legten wir erstmals die Füsse hoch und genossen die Aussicht von unserem Zimmer, bieziehungsweise unserem Balkon (Vidoe) aus.

Zum Glück legten sich die Wellen einen Tag nach unsere Ankunft ein wenig, so dass das Surfen und Baden doch noch möglich wurde. Bis es soweit war, spielten Magnus und Remi am Strand  noch ein wenig das Kalb (Video).

Auch neben dem von 20m hohen Klippen gesäumten Stränden hat Varkala Beach einiges zu bieten. Viele kleine Shops, die zum Geld ausgeben verleiten. Bars und Kaffes, die eher westlich orientiert sind (nicht nur beim essen - auch bei den Preisen). Und eine schöne Vegetation, die einem ab und zu wieder einmal zum staunen bringt.