Ankor_Wat_by_SunriseEs liegt auf der Hand, dass Anna und ich schon ein wenig Tempel-geschädigt sind. Schliesslich haben wir bereits 2 Monate Indien, 1 Monat Thailand, jeweils 2 Wochen Vietnam und Laos hinter uns. Trotzdem wollten wir uns das Hight-Light von Kambodscha – die Tempelstadt Ankor Wat – nicht engehen lassen. Und so fuhren wir mit dem Bus von Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha, nach Siem Reap.

Siem Reap ist ursprünglich ein kleines verschlafenes Städtchen gewesen. Doch seit der Tourisum die Ruinen und Tempel von Ankor Wat endeckte, ist Siem Reap zu einer kleineren Metropole mutiert. Ein Restaurant nach dem andern. Markstände wohin das Auge reicht. Doch war Siem Reap anders als diverse ähnliche Touriorte. Siem Reap hatte Klasse und Charm. Und es gab sogar ein Restaurant namens „Tell“. Dass wir dort zwei mal einkehrten und „Servela, gefüllt mit Käse im Speckmantel“, „Kalbsbratwurst an Zwiebelsauce mit Rösti“ und „Schnitzel mit Kartoffelstock“ verdruckten, liegt auf der Hand. Denn schliesslich waren wir zu diesem Zeitpunkt bereits 4 Monate der schweizer Küche fehrn geblieben. Für uns war das fast schon ein wenig das Hight-Light von Ankor Wat. Klar, die Tempel waren auch toll.

Zu den Tempeln und Ankor Wat möchten wir an dieser Stelle nicht allzuviel schreiben. Wen die Geschichte und die Enstehung näher interessiert, wird hier fündig. Vielleicht sei soviel gesagt. Es gibt 1-tages, 3-tages und Wochentickets zu kaufen. Wir haben uns für das 1-tages Ticket entschieden. Und das war auch gut so. Denn bereits um 14.00 Uhr hatten Anna und ich so ziemlich genug gesehen. Gut, vielleicht lag dass auch daran, dass wir an diesem Morgen um 4.30 Uhr aufgestanden sind, um den Sonnenaufgang über den Tempeln zu bestaunen. Vielleicht lag es eben auch daran, dass wir schon etliche Tempel gesehen haben. Für uns stand jedenfalls fest, dass wir nun mal was anderes brauchen. Sonne, Strand, Tauchen und eventuell einen Job.

Uns so buchten wir nach der Tempelbesichtigung unsere Rückfahrkarten nach Bangkok. Denn dort wartete noch ein wenig Arbeit auf uns. Erstens mussten wir das Visum für die Philippinen betantragen, und zweitens sollten wir es noch irgendwie fertig bringen, unsere Rucksäcke und deren Gewicht auf 15kg zur reduzieren. Philippines Airlines möchte dass so.