die petronas towerKuala Lumpur – eine pulsierende Millionen-Stadt am süd-westlichen Ufer von Malaysia. Vielen ist die Metropole schon alleine wegen den Wahrzeichen, den Petronas-Towern, ein Begriff. Ganze 8 Millionen Einwohner zählt die Algomeration. Diverse Religionen wie der Islam, Hinduismus, Christentum etc. sind hier vertreten. Ebenfalls setzt sich die Bevölkerung aus verschiedenen Kulturen wie Indien, China, Thailand etc. zusammen.

Anna und Remi nutzen die Stadt als „Hub“. Denn nirgens ist Fliegen günstiger als über Kuala Lumpur. Die Stadt selber mit ihren vielen Bezirken ist „aus unserer Sicht gesehen“, nicht wirklich schön. Viel Verkehr, Abgas, Gestank und Hektik. Zudem ist das Preisniveau in „KL“ sehr sehr nahe am europäischen Standart.
 
Wir sind jetzt das dritte mal in KL gelandet. Das erste Mal als wir die Philippinen verlassen haben, das zweitel Mal um unser Visa in Indonesien zu verlängern, und das dritte Mal um nach Los Angeles weiter zu fliegen. Meistens haben wir im „Green Hut“, einer Unterkunft im arabischen Viertel, eingecheckt. Die Zimmer sind sauber, haben alle AC und kosten inkl. Frühstück CHF 16.—die Nacht.
 
 


Essen gestaltet sich hier ziemlich schwierig – zumindest für budgetbewusste Rucksacktouristen. Es gibt viele Strassenstände, die günstigen Food anbieten. Jedoch ist der chinesische Einfluss hier ziemlich gut zu spüren. Daher kommt vieles auf den Grill, in den Kochtopf, auf den Teller, was bei Europäern Brechreiz und Darmverschluss erzeugen würde. Die internationale Küche ist meistens eher teuer und für Backpackers eher ein „non-go“. Ja...was bleibt ist Mc Donalds, KFC, Burger King und Co.

Was wir jedem der „KL“ besuchen möchte empfehlen können, ist ein Besuch im Aquarium. Während eines Rundgangs durch das Wasser-Glas-Labyrinth kommt man an diversen Sehenswürdigkeiten wie Sandtiegerhaien, Adlerrochen, Turtels, Blacktiphaien, Groupers etc. etc. vorbei. Auch den TimesSquer – eine super grosse Shoppingmall – sollte man sich nicht entgehen lassen. Diese Verrückten haben eine Achterbahn „in“ die Mall gebaut. Natürlich sind auch die Petronas-Tower und der KL-Tower ein Besuch wert. Nur wird es da wieder ziemlich teuer. Z.Bsp. kostet ein Besuch auf dem KL-Tower inkl. Ponnyreiten (passt super zusammen) ganze CHF 30.--. Also nix für Langzeitreisende.

Um die Zeit vor unserem Weiterflug zu verkürzen, haben wir einen Dreitages-Trip in den „Taman Negara Nationalpark“ gebucht, der ca. 3.5h nördlich von KL liegt. Diverse Aktivitäten wie eine Bootsfahrt, einen Night-Jungle-Walk, eine Hängebrücke die z.T. über 40m hoch ist, Besuch eines Einheimischen-Dorfes etc.  war im Packet inbegriffen. Doch irgendwie war auch hier ein wenig der Wurm drin. Kurz nach verlassen von KL begann es zu regnen. Ja... und es hörte für die nächsten drei Tage auch nicht mehr wirklich auf. So viel das Ganze im warsten Sinne des Wortes ins Wasser. Hängebrücke geschlossen, Bootsfahrt verkürzt, alles mehr oder weniger nass und sogar Autos sind im steigenden Pegel des hisigen Flusses untergegangen. Fazit aus dem Trip: Bei guten Wetterbedingungen könnte das Ganze sicher noch toll sein. Trotzdem... beim Blasrohr-Schiessen im Einheimischen-Dorf konnte Remi ein Bunny erlegen.

Lange Rede, kurzer Sinn – am 30. November 2011 gehts auf direktem Weg weiter nach Los Angeles. Natürlich lässt der nächste Reisebericht nicht lange auf sich warten.