Thumbnail imageMit dem Mini-Bus und einem Fischerboot wurden wir am nächsten Tag nach Koh Mook gebracht. Am Steg angekommen wurden unsere Rucksäcke inklusiv den Besitzern in einen Seitenwagen, der an einem Motorrad angeschweisst war, verfrachtet. Die Fahr zum Bungalow war echt spassig. Denn es gab nicht wirklich Strassen auf Koh Mook.

Das Zimmer war zu unserem Erstaunen sehr sauber und aufgeräumt. Es hatte zwar keine eigenes Bad und WC – dafür war das genannte gleich nebenan. Als erstes mussten wir natürlich den Strand sehen. Der lag knapp 2 Minuten von unserem Zimmer entfehrnt. Eine super Kullisse wurde uns geboten. Denn die typischen „Rocks“, die in der Andaman See anzutreffen waren, standen fast schon kitschig angeordnet rund um die Insel im Meer. Auch das Wasser war super klar und schön warm. So nahmen wir den ersten „Schwum“ und genossen die Ruhe und Stille nach Bangkok.

Am nächsten Tag stiegen wir für travelerische Verhältnisse sehr früh aus den Federn. Der Grund dafür war ein Vorhaben, dass wir uns am Vorabend ausgedacht haben. Wir haben gelesen und gehört, dass es gleich ums Eck einen Strand im Berg drin geben soll. Der ist verbunden mit einer Höhle, die man bei Ebbe mit dem Kanu vom offenen Meer her durchfahren konnte. Anders ist der Zugang zum verborgenen Strand nicht möglich. Als raus aus den Federn, ein Kanu geschnappt und padeln. Es war gewaltig. Der Weg zum Höhleneingang  ging vorbei an risigen Felsvormationen, Überhängen, tropfsteinartigen Gebilde und fischreichen Gewässern. Nach knapp 30 Minuten haben wir dann den Eingang – oder das was den Eingang darstellte – erreicht. Vorsichtig padelten wir in die knappe Öffnung. Doch schnell mussten wir erkennen, dass das nicht eifach nur ein Durchgang, sondern eine wirklich lange Höhle war. Es wurde dunkler und dunkler. Und der Ausgang auf der anderen Seite war nirgens zu erkennen. So drehten wir ein wenig entäuscht wieder um.

Doch die Röthlisberger geben sich so schnell nicht geschlagen. Am nächsten Tag wollte wirs nochmals wissen und rückten der Höhle mit Stirnlampe bewaffnet  zu leibe. Kaum hatten wir den Eingan passiert wurde es wieder dunkler. Wir machten unsere Lampen an und sahen, was uns am Vortag verborgen blieb. Eindrückliche Felsvormationen schlängelten sich in Form von Stalaktiten von der Decke. Das Wasser unter dem Kanu war türkis-blau und voll mit Fisch. Der Berg vor uns begann zu atmen. Es hörte sich jedenfalls so an. Denn duch viele kleine Löcher wurde Luft durch den Fels gepresst, wenn die Wellen in die Höhle drangen. Nach etwa 50 Meter machte die Höhle einen Knick nach rechts. Und da war es. Weit vor uns lag das Licht am anderen Ende des Tunnels. Was und offenbarte war in Worten kaum zu beschreiben. Unglaublich schön und einzigartig (Video).

Wir verbrachten sicher über eine Stunden in an dem Stran bis wir die Rückreise angetreten haben.  Den Rest unseres Aufenthaltes auf Koh Mook haben wir dann mehrheitlich mit lesen verbracht. Denn das Wetter schlug um. Es regnete so ziemlich ununterbrochen. Doch irgendwie war es uns so ziemlich egal. Wir hatten den besten Lesestoff mit dabei, den man sich nur wünschen konnte.  Remi las „Der Schwarm“ und Anna „The girl who playet with fire“.

 



Am dritten Tag buchten wir dann ein Ticket für die Fähre nach Koh Pi Pi – eine bischen stärker frekqentierte Insel nördlich von Koh Mook. Schliesslich näherte sich die Silvesternacht. Und die wollten wir doch ein wenig unter Leuten feiern.