Transporthelikopter_im_KriegsmuseumHo Chi Minh – den meisten eher noch als Saigon bekannt, ist mit über 1 Million Einwohner die grösste Stadt im südlichen Vietnam und unsere erste Destination im Land der tausend Reisterassen. Als wir am 14. Januar 2011 am Long Thanh Flughafen in Ho Chi Minh gelandet waren,  mussten wir als erstes um unser Visum kümmern. Seit neustem ist es nämlich möglich, ein „Visa by arrival“ zu bekommen. Man füllt einfach 4 Tage vorher ein Formular unter „myvietnamvisa.com“ aus, zahlt 25 Dollar und erhält dafür per Mail eine Bestätigung, dass man mit einem Passfoto und dem entsprechenden Formular am Flughafen ein Visum bekommt. Es klappte sogar. Zwar dauerte die Prozetur knapp eine Stunde – aber wir hatten unser Visum.

Also ab in ein Taxi und hinein in die Millionen-Metropole. Zu unsere  Erstaunen mussten wir feststellen, dass sich die Stadt (zumindest das Zentrum) sich in Sachen „Infrastruktur, Moderne und Fortschritlichkeit“ durchaus sehen lassen konnte Auch unser Hotelzimmer, dass wir für 16 Doller buchten, war mit AC, Van, TV, Minibar und und und ausgerüstet. Zudem war Morgen- und Nachtessen imbegriffen.

Unser Aufenthalt in Ho Chi Minh beschränkte sich auf 2 Tage. Denn viel mehr als das Kriegsmuseum, ein paar alte und neue Gebäude sowie Denkmähler gab die Stadt dann doch nicht her. Zudem war die Stadt sehr sehr laut und weiläufig. Und da wir von Bangkok her noch genug Stadtleben intus hatten, beschlossen wir, bald einmal den Weg nach Norden anzutretten. So buchten wir uns einen Bus-Trip nach Nah Trang – einer kleineren Stadt ca. 450km weiter nördlich und auch an der Ostküste gelegen.